Tierhaltung

Unser Amt ist direkter Ansprechpartner für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer in Fragen des Tierwohls und der Tierhaltung in der Nutztierhaltung mit Schwerpunkt bei den Nutztierarten Rinder (z. B. Milchkühe, Mutterkühe, Fleischrinder), Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, Gehegewild und Pferde.

Ansprechpartner ist das Sachgebiet Landwirtschaft unseres Amtes.

Meldungen

Gegen Übergriffe durch den Wolf
Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

Zaunpfahl mit 5 Litzen am Waldrand

Mit Beginn des Jahres 2025 sind viele Gemeinden im Landkreis Miesbach aus der Kulisse zur Förderung von Herdenschutzzäunen herausgefallen. Lediglich im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen blieb die Kulisse bestehen.
Dies liegt darin begründet, dass ohne nachweisliche Wolfsvorkommen die Kulissenausweisungen in der Regel zum Jahresende erlöschen. 

Allerdings werden die Kulissen zeitnah nach erneuten Wolfsvorkommen (Risse, Sichtungen, Losung) wieder ausgewiesen.

Bei Interesse an einer Förderung ist deshalb tagesaktuell prüfen, ob die Flächen in einer ausgewiesener Kulisse liegen.
Die Antragstellung ist bis einschließlich 31. Oktober 2025 möglich. 

Vollständige Gebietskulisse für Herdenschutzzäune sowie Herdenschutzhunde – Landesamt für Umwelt (LfU) Externer Link

Förderprogramm - Staatsministerium Externer Link

Wolfssichtung /Wolfsriss: Wo melde ich? Was muss ich tun? – LfU Externer Link

Veranstaltungen im April
Giftpflanzen und toxische Substanzen im Pferdefutter

Wasserkreuzkraut

Für Betreiber von Pferdebetrieben sowie Produzenten von Grobfutter für Pferde wichtig sind Kenntnisse über Giftpflanzen. Hierzu wird es im Jahr 2026 zwei Präsenz-Veranstaltungen geben.  

15.04.2026 in Landshut Externer Link

16.04.2026 in Kempten Externer Link

Geflügelpest

Hühner suchen im Freilauf Deckung in einem Holzdreieck.

© StMELF

Die Geflügelpest bricht nahezu jährlich aus. Sie ist eine hochansteckende Viruskrankheit, die vor allem Hühner und Puten betrifft. Auch andere Vogelarten sind empfänglich. In Deutschland kommt es seit Oktober 2025 vermehrt zu Virusnachweisen. 

Weitere Infos - Staatsministerium Externer Link

Blauzungenkrankheit – Serotyp 8 in Bayern nachgewiesen

Zwei Rinder auf einer Weide.

© Michael Modlmaier/StMELF

Schafe, Rinder, aber auch Ziegen, Neuweltkameliden und Wildwiederkäuer können an der Blauzungenkrankheit (BT) erkranken. Kleine, blutsaugende Mücken (Gnitzen) übertragen das Blauzungenvirus (BTV). Der Erreger ist für den Menschen nicht gefährlich. 

Weitere Infos - Staatsministerium Externer Link

Schweinehaltende Betriebe
Rechtliche Änderungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung

Schwein auf Stroh liegend

Sauenhalter, die vor dem 9. Februar 2021 ihre Stallungen in Betrieb genommen haben, müssen ab 9. Februar 2029 die Vorgaben der TierSchNutztV aus dem Jahr 2021 im Deckzentrum erfüllen. Sind für die Einhaltung dieser Frist bauliche Änderungen im Deckzentrum notwendig, die einer Baugenehmigung bedürfen, gilt eine Frist bis 9. Februar 2026. 

Weitere Infos - AELF Töging Externer Link

Informationen zur Maul- und Klauenseuche

Kühe in einem Stall

© Birgit Gleixner, LfL

Am 10.01.2025 wurde zum ersten Mal seit 1988 wieder ein Fall der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Deutschland bestätigt. Die MKS ist eine hochansteckende Virusinfektion überwiegend der Klauentiere. Was bedeutet der Ausbruch für Bayern? 

Weitere Infos - Staatsministerium Externer Link